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Dieter Hallervorden / Kabarettist, Schauspieler, D
Dieter Hallervorden wird am 05.09.1935 in Dessau (Sachsen-Anhalt) geboren. 1958 flieht der Student nach West-Berlin und setzt sein Studium der Romanistik an der Freien Universität fort.
Nach erfolglose Bewerbungen an Max-Reinhardt-Schauspielschule und bei dem Kabarett "Die Stachelschweine" gründet er 1960 das Kabarett "Die Wühlmäuse".
Einem breiteren Publikum wird er durch seine Rollen in Fernsehproduktionen wie "Das Millionenspiel (1970)", "Der Springteufel (1974)" oder der Comedyserie "Abramakabra (1972-1976).
Er veröffentlicht auch zahlreiche Schallplatten, am erfolgreichsten das Duett mit Helga Feddersen "Die Wann ist voll (1978)".
Zum Idol wird er in der Rolle des Didi in der Slapstick-Reihe "Nonstop Nonsens (1975-1980)". Sketche wie "Palim, Palim" oder "Die Kuh Elsa" gehören bis heute zu den Klassikern des Humors.
Seine Rolle als Didi findet in den 1980er Jahren eine Fortsetzung durch die sehr erfolgreiche Reihe der Didi-Filme.
In den 1990er Jahren wendet er sich in mehr dem politischen Kabarett zu, am erfogreichsten in der ARD mit "Hallervorden's Spott-Light (1994-2003)."
2008 übernimmt er das von der Schließung bedrohte Schlosspark-Theater in Berlin.
In den letzten Jahren spielt er vermehrt auch ernste Rollen. Besonders erfolgreich in den Spielfilmen "Sein letztes Rennen (2013)" und "Honig im Kopf (2014).
Dieter Hallervorden lebt in Berlin und in der Bretagne.