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Clivia (Stilleben)
Clivia (Stilleben)
Clivia (Stilleben)
Kanoldt, Alexander 1881–1939.

“Clivia (Stilleben) ", um 1929/30.

Öl auf Leinwand, 97,5 × 78,4 cm.
Kunsthandel Berlin 1996.
Selbstporträt
Stilleben III
Daniel I (Sommeralpe)
Bildnis eines Mädchens
Stilleben mit Kaffeegeschirr und Äpfeln
Großes Stilleben mit Krügen und roter Teedose
Bildnis Irmgard Trommsdorff
Olevano
Stillleben mit Gitarre
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Alexander Kanoldt (1881 - 1939)
Alexander Kanoldt wurde 1881 in Karlsruhe als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt geboren. Zunächst begann er eine Ausbildung als Dekorationsmaler, wechselte jedoch später an die Akademie der bildenden Künste seiner Heimatstadt.
Nach dem Umzug nach München verkehrte er u.a. mit Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky und Gabriele Münter und gründete mit ihnen die "Neue Künstlervereinigung München". Er gehörte ebenso zur 1913 gegründeten Künstlergruppe „Münchener Neue Sucession“.
Der Kriegsausbruch unterbricht seine künstlerische Laufbahn. Nach Ende des Ersten Weltkrieges nahm Kanoldt an verschiedenen Ausstellungen teil, hielt sich zu Studienzwecken für längere Zeit in Italien auf und nahm einen Lehrauftrag an der Breslauer Kunstakedamie an.
Alexander Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als "entartet", obwohl er 1932 Mitglied der NSDAP und von führenden Nationalsozialisten protegiert wurde. Die Professur an der Kunstakademie Berlin, die er 1933 antrat, musste er 1936 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erlag Anfang 1939 einem Herzleiden.