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Weinfeld
Grabkreuze auf dem Friedhof mit Blick auf das Totenmaar in Weinfeld bei Daun in der Eifel, Deutschland 1930er Jahre. Tombstones with view to Totenmaar maar lake...
Alllerheiligen
Allerheiligen II
Wiener Bilder: Vor dem Centralfriedhof am Allerheiligentag
Allerseelenbild
Le Jour des morts
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Allerheiligen und Allerseelen
Die Nähe zum Winter und die damit verbundene Symbolik haben im Laufe der Zeit dazu geführt, dass Allerheiligen und Allerseelen zu einem Doppelfest verschmolzen sind.

Allerheiligen ist ein christliches Hochfest an dem aller Heiligen, sowohl der vom Papst heiliggesprochenen Menschen, als auch „jener um deren Heiligkeit nur Gott weiß“, gedacht wird.
Papst Gregor IV. legte 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November fest (in den orthodoxen Kirchen wird das Fest am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen).

Allerseelen, ein Tag später, ist der Gedenktag für die Verstorbenen. Abt Odilo von Cluny rief 998 diesen Tag zusätzlich zum Gedenktag (zunächst nur) für die Verstorbenen der ihm unterstellten Klöster aus. Mit feierlichen Prozessionen, Gräbersegnung, Grabschmuck aus Blumen und grünen Zweigen und dem Aufstellen des Seelenlichtes wird der verstorbenen Angehörigen gedacht.

In Lateinamerika ist die Fürbitte für die Seelen der Verstorbenen im Fegefeuer (Dia de los Muertos und Dia de los Difuntos) ein buntes und fröhliches Fest. Traditionell finden sich die Familien auf den Friedhöfen ein, um bei den Toten zu picknicken und zu musizieren.