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Lichtgebet
Lichtgebet
Lichtgebet
Fidus, eigentl. Hugo Höppener,
1868–1948.

“Lichtgebet”, ca. 1894.

Gemälde.
Öl auf Leinwand,
150 × 100 cm.

Berlin, Deutsches Historisches Museum.
Aufschwung
Lichtgebet
Der Schlaf
Der einsame Tempel
Tempeltanz der Seele
Maifeier 1905
Hohe Wacht
Die Erde
Lianenschaukel
Der Wolkenmann
Lieber Löwe lauf nicht davon / hab’ keine Angst vvor Klein-Marion!
Beichte
Gnadennacht
Du sollst nicht töten
"Tempelwand-Plastik Beethoven"
Rückansicht eines Aktes vor einem Porträt Beethovens
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Mein Hündchen
Wasserrosen
Man glaubt zu schieben, und man wird geschoben
Ehe
Die Brautinsel
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Fidus (1868 - 1948)
Fidus (Hugo Reinhold Karl Johann Höppener) 1868 in Lübeck geboren, begann 1887 seine künstlerische Ausbildung an der Münchner Akademie. Nach wenigen Monaten verließ er diese jedoch wieder und wurde Schüler von Karl Wilhelm Diefenbach, der ihn stilistisch prägte und ihm auch den Künstlernamen "Fidus" gab.

Als Anhänger von lebensreformerischer Ideen, Freikörperkultur und einer mystischen Naturreligion, verarbeitete er diese Gedankenwelt in seinem Werk - das Jugendstil mit esoterischen Elementen verbindet.
Sein berühmtetes Bild "Lichtgebet" wurde zur Ikone der Lebensreformbewegung und vom Künstler in immer neuen Variationen gestaltet.

Nach der Übersiedlung von München nach Berlin im Jahre 1892 etablierte sich Fidus als Künstler und arbeitete viel für Zeitschriften wie Sphinx, Pan, Simplicissimus und Jugend als Illustrator.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges verlor er künstlerisch an Einfluss und konnte auch später nicht wieder an seinen früheren Erfolg anknüpfen. Während der Zeit des Nationalsozialismus war Fidus, trotzdem er 1932 Miglied er NSDAP wurde, als Künstler nur geduldet.

Er starb am 23. Februar 1948 in seinem auch "Fidushaus" genannten Anwesen in Woltersdorf bei Berlin.