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Selbstbildnis
Selbstbildnis
Selbstbildnis
David, Jacques Louis; franz. Maler.
Paris 30.8.1748 – Brüssel 29.12.1825.

“Selbstbildnis”, 1789.

Öl auf Leinwand, 63 × 52 cm.
Moskau, Staatliches Puschkin-Museum...
Aktstudie, genannt Patroklos
Sappho und Phaon
Les Licteurs rapportent a Brutus les corps de ses fils
Les Licteurs rapportent a Brutus les corps de ses fils
Die Tränen der Andromache
Belisar
Der Schwur der Horatier
Der Tod des Sokrates
Antoine Laurent de Lavoisier und seine Frau
Madame Récamier
Le Général Bonaparte
Der Tod des Marat
Les Licteurs rapportent à Brutus les corps de ses fils
Le Serment du Jeude-Paume.
Madame Raymond de Verninac, née Henriette Delacroix
Le Serment du Jeude-Paume.
Selbstbildnis
Les Sabines
Reiterbildnis des Grafen Stanislaw Kostka Potocki
Bonaparte franchissant le Grand Saint-Bernard
Bonaparte, die Alpen überschreitend
Die Krönung Napoleons
Die Krönung Napoleons
Die Krönung Napoleons
Die Krönung Napoleons
Die Krönung Napoleons
Die Krönung Napoleons
Charles Pierre Pecoul
Familienbildnis
Bildnis der Anne-Marie-Louise Thélusson, Comtesse de Sorcy
Les Amours de Paris et d’Helene
Léonidas aux Thermopyles
Bildnis der Madame Récamier
Juliette de Villeneuve, Nichte der Julie Clary-Bonaparte
Madame Charles Pierre Pécoul, née Potain, belle-Mère de l’a
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Jacques-Louis David (1748 - 1825)
30. August 2018 - 270. Geburtstag
Jacques-Louis David (30. August 1748 in Paris - 29. Dezember 1825 in Brüssel)

1748 wurde Jacques-Louis David in Paris geboren. Anfangs war er ein Schüler des Malers Joseph-Marie Vien. Im Jahre 1774 erhielt er ein Romstipendium und begleitete seinen Lehrer in die Ewige Stadt.

David, der Hofmaler des französischen Königshauses, der auch Mitglied der französischen Akademie war, gilt als der bedeutendste Vertreter nicht nur des französischen sondern auch des europäischen Klassizismus.

Den Höhepunkt der Künstlerausbildung an der Pariser Akademie bildete das Aktstudium, wohlgemerkt das Studium des lebenden männlichen Aktes, denn das Studium des lebenden weiblichen Aktes war bis ins 19. Jahrhundert verboten.

Als Historienmaler strebte David zunächst den Grundsätzen seines großen Vorbilds Charles Le Brun (1619 - 1690) - erster Hofmaler Ludwig XIV. und Kopf der 1648 gegründeten Pariser Kunstakademie - nach, der die narrative Historienmalerei als den Gipfel jeglicher künstlerischer Tätigkeit betrachtete.

Mit seinem Gemälde "Brutus" aus dem Jahre 1789, einem Programmbild der neuen Zeit, befreite sich David von seinem großen Vorbild Le Brun und schuf einen künstlerischen Gegenentwurf, zum traditionellen Programmbild.

In der Revolutionszeit wurde aus dem Hofmaler der Revolutionsmaler. Er begann 1791 die riesige Komposition den "Schwur im Ballhaus" die unvollendet blieb. Zur Ikone wurde das Gemälde der "Tod Marats" aus dem Jahre 1793. David zählte zu den führenden Jakobinern und galt als enger Vertrauter von Robespierres. 1794 wurde er infolge dessen inhaftiert und kam lediglich durch eine Amnestie des Jahres 1795 frei.

Bereits Ende 1795 avancierte er wieder zum "Hofmaler", diesmal von Napoleon, 1800 malte David sein Hauptwerk "Napoleon zu Pferde ..." und 1806/07 "Die Krönung Napoléons I. ..." von 1804.

Nach dem Sturz Napoleons, gab es keine Gnade für ihn. Die wieder an die Macht gelangten Royalisten, verziehen dem Maler nicht, das er 1792 als Mitglied des Corps électoral von Paris und Konventsdeputierter für die Hinrichtung Ludwig XVI. durch die Guillotine gestimmt hatte. David musste 1816 Paris verlassen und ins Exil gehen. In diesen Jahren widmete er sich wieder stärker der Portraitmalerei. Am 29. Dezember 1825 verstarb David in Brüssel.