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Berlin 18.04.1988 Herbert Sandberg (* 18. April 1908 in Posen; Ü 18. März 1991 in Berlin) war einer der bekanntesten Grafiker und Karikaturisten der DDR. Er wurde...
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Herbert Sandberg
Herbert Sandberg wurde 1908 in Posen (Poznan) geboren und begann nach Abschluss des Gymnasiums zunächst eine kaufmännische Ausbildung, die er recht bald abbrach, um an der Kunstakademie Breslau (Wroclaw) u.a. bei Otto Mueller zu studieren.
1828 siedelte er nach Berlin über und setzte seine Arbeit als Pressezeichner unter anderem für die "Rote Post", den "Eulenspiegel" und den "Wahren Jakob" fort.
Er wird KPD-Mitglied und ist aktiv im Widerstand gegen den aufkommenden Nationalsozialismus. 1934 wird er verhaftet und wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt - nach Verbüßung der Haftstrafe überstellt man ihn direkt in das KZ Buchenwald. Herbert Sandberg überlebt und wird nach Kriegsende wieder künstlerisch tätig. Er gründet die Zeitschrift Ulenspiegel und ist ab Mitte der 50er Jahre Chefredakteur der Zeitschrift Bildende Kunst. Weiterhin schreibt und zeichnet er für die in der DDR beliebten Zeitschrift Das Magazin. Neben der Vorbereitung vieler Ausstellungen und Publikationen lehrt Sandberg ab 1970 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Der Künstler starb 1991 in Berlin.