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Innozenz III. / Mosaikbildnis
Innozenz III., Papst, vorher: Lothar von Segni; Anagni 1160/61 – Perugia 16.7.1216.

Porträt.

Mosaik, 13. Jahrhundert.
Fragment aus der Apsis von Alt-St. Peter.
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Innocent III
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Innozenz III.
16. Juli 2016 - 800. Todestag
Lothar Graf von Segni, nach der Wahl zum Papst 1198 genannt Innozenz III., führte als herausragender Kirchenrechtler seiner Zeit das Patrimonium Petri unter beachtlicher Ausdehnung in das weltliche Machtgefüge ein und beanspruchte für sich als Stellvertreter Gottes auf Erden (Vicarius Christi) die unmittelbare Beherrschung der Welt unter Betonung des Vorrangs des Klerus vor den Laien.
Im 4. Laterankonzil von 1215 ebneten seine Rechtsentscheide die Grundlage für Willkür und Machtmissbrauch im Umgang mit "Ketzern" und "Ungläubigen",
die Folter war als Mittel der Wahrheitsfindung erlaubt, Juden und Muslimen wurde unter anderem eine bestimmte Kleidervorschrift auferlegt und der Zugang zu öffentlichen Ämtern versagt.
Verlust der Ehre, der bürgerlichen und kirchlichen Rechte, des Vermögens, lebenslängliche Gefangenschaft im Kerker oder auf der Galere und der Tod, meist Feuertod, wurden als Strafe festgeschrieben.
Innozenz III. starb 1216, nachdem er unter Befehl der Kirche zu einem erneuten Kreuzzug in das Heilige Land aufgerufen hatte.