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Währungsreform 1948
Währungsreform (Einführung der D-Mark in den westl. Besatzungszonen),
20. Juni 1948.
– “Neuordnung des Geldwesens hat begonnen (…) " –Titelseite der Zeitung “Frankfurter...
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1948 Währungsreform
20. Juni 2018 - 70. Jahrestag

"Neuordnung des Geldwesens hat begonnen (…)"
Überschrift der FAZ

Am 20. Juni 1948 trat in den drei westlichen Besatzungszonen auf Befehl der Alliierten die Währungsreform in Kraft. Mit drei „Gesetzen zur Neuordnung des Geldwesens“ wurde die durch Krieg und Inflation wertlos gewordene Reichsmark für ungültig erklärt und 500 Tonnen in Amerika sowie in England gedruckte Geldscheine verteilt. Jeder Bürger erhielt zu Beginn für 40 Reichsmark 40 Deutsche Mark in bar.

Wenige Tage später erfolgte in der sowjetischen Besatzungszone ebenfalls eine Währungsreform als Reaktion und um einen Import der Inflation in die SBZ zu verhindern.

Die Schieber und Schwarzmarkthändler waren alles andere als begeistert von den Vorgängen.
Das Ende der Schwarzmarktwährung war indessen der Beginn des wirtschaftlichen Wiederaufstiegs der Deutschen und gleichzeitig die Besiegelung der Teilung Deutschlands.